Die Vorteile der Zwerchfellatmung sind unter anderem eine tiefere und effizientere Atmung, die zu mehr Sauerstoff im Körper führt, sowie eine stärkere und ruhigere Muskulatur. Die Technik hilft auch, Stress abzubauen, die Verdauung zu fördern und die Körperhaltung zu verbessern, da sie weniger Energie verbraucht als die flache Brustatmung.

So funktioniert die Übung

Vorbereitung: Lege dich hin und atme zunächst ruhig aus. Entspanne deinen kompletten Körper, wackle mit allen Gelenken, immer paarweise, nacheinander.

Einatmen: Atme durch den offenen Mund in den unteren Bauch (Zwerchfell) kurz ein, atme gleich ein zweites Mal mit dem offenen Mund in die Brust ein. Das ist ein wenig kompliziert und anstrengend, aber sehr effektiv.

Ausatmen: Atme langsam und kontrolliert für drei Sekunden über den offenen Mund aus.

Wiederholen: Wiederhole diesen Zyklus für mindestens 15 Minuten

Vorteile der Zwerchfellatmung:

Verbesserte Atmung und Sauerstoffaufnahme: Sie nutzt die volle Lungenkapazität, da das Zwerchfell tiefer in den Bauchraum sinkt und so mehr Platz für die Lungen schafft. 

Die Atmung wird effektiver und benötigt weniger Energie, da weniger Zusatzmuskeln beansprucht werden müssen. 

Stressreduktion und Entspannung: Tiefes und bewusstes Atmen hat eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem. 

Die Zwerchfellatmung kann als Entspannungsübung genutzt werden. 

Förderung der Verdauung: Die sanfte Massage der Bauchorgane durch das sich bewegende Zwerchfell regt die Verdauung an. 

Unterstützung bei Atemnot: Sie kann helfen, Atemnot zu moderieren, da sie den Luftstrom verbessert und die Atmung beruhigt. 

Sie ist auch für Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen wie COPD empfehlenswert. 

Verbesserte Körperhaltung: Ein gut funktionierendes Zwerchfell unterstützt eine aufrechte Haltung, da es eng mit der Rumpf- und Rückenmuskulatur zusammenarbeitet. 

Optimierung der sportlichen Leistung: Athleten können durch die verbesserte Atemkontrolle und Ausdauerleistung in ihrer Disziplin profitieren. 

Gefördeter venöser Rückfluss: Das durch den Unterdruck im Bauchraum entstehende Druckgefälle unterstützt den venösen Rückfluss des Blutes zum Herzen.