Beta-Frequenzen (ca. 12-30 Hz) stehen für den aktiven, wachen Geisteszustand, der mit Konzentration, logischem Denken, Problemlösung und Wachsamkeit verbunden ist, aber auch Stress und Anspannung anzeigen kann, je nach Unterbereich. Sie sind das Gehirn im „Arbeitsmodus“ und dominieren während des Tages, während niedrigere Frequenzen (Alpha, Theta, Delta) Entspannung, Schlaf oder tiefe Meditation signalisieren.

Bedeutung der Beta-Frequenz

Wachheit und Aktivität: Beta-Wellen sind der Hauptrhythmus des Gehirns im normalen Wachzustand.

Konzentration: Sie helfen bei fokussierter Aufmerksamkeit und der Verarbeitung äußerer Informationen.

Kognitive Aufgaben: Beteiligt an logischem Denken, Entscheidungsfindung und Problemlösung.

Stress und Anspannung: Hohe Beta-Aktivität (High Beta) kann mit Angst, Stress und mentaler Anspannung einhergehen.

Unterteilung der Beta-Wellen:

Low Beta (ca. 12-18 Hz): Entspannte Aufmerksamkeit, ruhige Konzentration.

Mid Beta (ca. 18-20 Hz): Gerichtete Aufmerksamkeit, aktives Denken.

High Beta (ca. 20-30+ Hz): Stress, Angst, Aufregung.

Was passiert bei Ungleichgewichten?

Zu wenig Beta: Kann zu Konzentrationsschwierigkeiten, mangelnder Motivation und Problemen beim Aufgabenabschluss führen (z. B. bei Aufmerksamkeitsstörungen).

Zu viel Beta: Führt oft zu mentaler Überforderung, Stress und Angst