Delta Frequenzen (ca. 1-4 Hz) sind die langsamsten Gehirnwellen, die primär im Tiefschlaf (Non-REM Schlaf), bei Säuglingen und in Zuständen tiefer Entspannung oder Bewusstlosigkeit auftreten und sind essenziell für körperliche Regeneration, Heilung und Gedächtnisbildung. Eine hohe Delta-Aktivität bei wachen Erwachsenen kann auf Gehirnfunktionsstörungen hinweisen.
Bedeutung und Vorkommen:
Tiefschlaf: Dominieren in den Phasen III und IV des Non-REM-Schlafs, fördern Wachstumshormone und zelluläre Regeneration.
Regeneration: Wichtig für die körperliche Erholung und die Speicherung von Gelerntem im Langzeitgedächtnis.
Säuglinge: Gehirnaktivität bei Babys überwiegt Delta-Wellen, da ihr Gehirn noch reift.
Bewusstlosigkeit/Trance: Auch bei tiefer Hypnose, Meditation oder Bewusstlosigkeit sind sie präsent.
Pathologie: Bei Erwachsenen im Wachzustand können sie auf Hirnverletzungen oder zerebrale Dysfunktionen hindeuten.
Vergleich mit anderen Hirnwellen:
Theta (4-8 Hz): Leichter Schlaf, tiefe Meditation, Kreativität.
Alpha (8-12 Hz): Entspannter Wachzustand, geschlossene Augen.
Beta (14-30 Hz): Aktives Denken, Konzentration, Wachheit.
Gamma (30+ Hz): Intensive geistige Aktivität, Informationsverarbeitung.