Theta-Frequenzen (4–8 Hz) stehen für tiefe Entspannung, Meditation, Kreativität und den Übergang zwischen Wachen und Schlafen, fördern Intuition und das Unterbewusstsein, können aber auch zu Schläfrigkeit führen. Sie sind typisch für leichte Schlafphasen und bei Kindern, während Erwachsene sie in tiefen Entspannungszuständen erreichen.

Bedeutung und Vorkommen

Frequenzbereich: 4 bis 8 Hertz (Hz).

Zustände: Tiefe Entspannung, Meditation, Hypnose, Dämmerzustände, Wachträume und REM-Schlaf.

Funktionen: Öffnet den Zugang zum Unterbewusstsein, fördert Kreativität, Intuition, freien Assoziationen und die emotionale Verarbeitung.

Physiologie: Bei Kindern im Wachzustand dominant, bei Erwachsenen Zeichen tiefer Entspannung oder Müdigkeit.

Positive Effekte:

Kreativität: Erleichtert das Lösen abstrakter Probleme.

Entspannung: Fördert die Balance zwischen Parasympathikus und Sympathikus.

Lernen/Erinnerung: Kann die Erinnerungs- und Lernfähigkeit verbessern.

Negative Aspekte (bei Überbetonung):

Konzentration: Erschwert die Aufmerksamkeit und Konzentration.

Tagträumen: Erhöhte Neigung zu Tagträumen und Schläfrigkeit.

Zusammenfassend:

Theta-Wellen sind ein Signal für einen Zustand, in dem das Gehirn vom geradlinigen Denken abweicht und zugänglicher für tiefere Einsichten und kreative Ideen wird, idealerweise in einem kontrollierten Entspannungszustand oder während des Einschlafens.